Interessenten können sich gerne bei Michael Kroner bzw. Elke Kroner melden

 

Rally-Obedience

 

Rally-Obedience ist in Deutschland eine relativ junge Hundesportart, die vor eine paar Jahren in  den USA entwickelt wurde.  Eine Kombination  aus Agility und Obedience macht diese Sportart sehr abwechslungsreich. Präzision und Tempo sind gefragt  und es ist keine Begleithundeprüfung erforderlich.

 

Diese Sportart ist für fast jeden Hundehalter geeignet und passt durch die abwechslungsreiche Vielfalt auch zu den meisten Hunden. Rally-Obedience kommt mit wenig Zubehör aus und ist unkompliziert durchführbar. Nicht nur Profis selbst, Kinder, Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und Hunde mit Behinderung, wenn diese schmerzfrei sind und sich bei den Übungen wohl fühlen, haben viel Spaß an diesen Übungen.

 

Im Vordergrund steht die perfekte Kommunikation zwischen Mensch und Hund, denn beim Rally-Obedience ist partnerschaftliche Zusammenarbeit als Team gefragt. Es darf jeder Zeit angefeuert, motiviert, mit Hör-und Sichtzeichen gearbeitet werden und an bestimmten Stationen, die mit einem Smiley gekennzeichnet sind, auch mit Leckerli bestätigt werden.

 

Unterteilt wird in verschiedene Klassen:

Beginner: die Hunde müssen mindestens 15 Monate alt sein

Klasse 1

Klasse 2

Klasse 3

Klasse S: für Seniorenhunde ab 8 Jahre

 

So funktioniert es:

 

Der Hundeführer durchläuft mit seinem Hund „ bei Fuß“ einen vorgegebenen Parcours, der möglichst schnell und präzise abzuarbeiten ist. An jeder Station findent sich ein Schild, auf dem angegeben ist, was dort zu tun ist und in welche Richtung es anschließend weitergeht.

 

Die Aufgaben im Parcours bestehen aus klassischen Unterordnungs-Einheiten wie Sitz,-  Platz,- Steh-Übungen, aber auch Kombinationen aus diesen Elementen. Es sind Richtungsänderungen um 90°, 180° und 270° nach rechts und links zu absolvieren sowie 360° Kreise. Andere Schilder fordern auf, einen Slalom um Pylone zu machen oder den Hund über eine Hürde voraus zu senden oder abzurufen. Fester Bestandteil eines Parcours sind außerdem die so genannten Bleib- oder Abrufübungen. Eine Besonderheit ist die Übung zur Futterverweigerung, bei der das Team an gefüllten Futternäpfen vorbei gehen muss, ohne dass sich der Hund bedient.

 

Bewertet wird das Team nach Punkten und Zeit


Aber egal, ob man später auf eine Prüfung möchte oder nicht: Ziel ist es in dieser Übungsstunde, die Übungen zu erklären, einzuüben und korrekt ausführen zu lassen. Dies aber immer mit Spaß für Hund und Hundehalter!



Hundesport-Trainingsgemeinschaft Neckartal

(HTG Neckartal e.V.)